Fotografiegeschichte:
Fotoateliers und Fotogeschäfte in Aachen

Fotografen gehörten in der Frühzeit der Fotografie dem Künstlerstand an. Ihre Arbeit wurde vor allem mit dem Aufkommen der Porträtfotografie immer populärer.

In der Folgezeit entstanden zahlreiche Porträtstudios, die besonders vom mittelständischen Bürgertum aufgesucht wurden.

Zwischen 1840 und 1930 konkurrierten in Aachen etwa 65 Fotoateliers um die Gunst der Kunden.

Das Fotoatelier von Heinrich Peil in der Theaterstraße war das erste nachweisbare Atelier in Aachen. Bereits 1839 hatte Peil Daguerreotypien von Aachener Sehenswürdigkeiten hergestellt und verkauft. Über Aachen hinaus bekannt war das Atelier des Fotografen und Erfinders Jacob Wothly, der ein eigenes Entwicklungsverfahren, die Wothlytypie, erfand. Sie wurde weltweit anerkannt und angewendet.

Das „Photographische Atelier“ von Jean Preim wurde 1882 am Dahmengraben 20 eröffnet, später war das Geschäft „unter den Colonnaden in der Comphausbadstrasse 23“ zu finden. Preim hat als einziges Fotoatelier die bewegten Zeiten überdauert und firmiert immer noch als „Photo-Preim“ in der Ursulinerstraße. Es ist heute das älteste Fotogeschäft Deutschlands.

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Preim01

Nolte01

Preim03

Wothly01

Westendorp02

Preim02

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