Die Stadt Aachen verdankt Hans Königs die Sicherung und Restaurierung vieler Aachener Bauten und Denkmäler in der Nachkriegszeit.

Hans Königs

Lebensweg

06.08.1903 als Sohn des Architekten und Bauunternehmers Arnold Königs in Aachen geboren 1918 Eintritt in den Aachener Geschichtsverein 1922 Abitur an der Hindenburgschule (heutiges Couven-Gymnasium) ab 1922 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Aachen 1930 Diplomexamen, danach Eintritt in das Unternehmen seines Vaters 1939 – 1945 Verbleib in Aachen, ab 1942 systematische Fotodokumentation des historischen Baubestandes, später der Kriegszerstörungen ab Dezember 1944 im Dienste der Stadt Aachen, Abteilung Denkmalschutz, erste Maßnahmen zur Sicherung des Münsters und anderer Baudenkmäler 08.05.1945 in Siegen gemeinsam mit Prälat E. Stephany Verhandlungen über die Rückführung des Aachener Domschatzes 1953 Ernennung zum städtischen Baurat 1964 – 1968 Stadtkonservator in Aachen 1979 Auszeichnung mit dem Rheinlandtaler 23.12.1988 in Aachen gestorben

Aachens erster Stadtkonservator

Konservatorische Maßnahmen

Dom und Sakralbauten: Arbeiten an der Chorhalle Dach der Ungarnkapelle Dach des Kreuzgangs Augustinerkirche Pontstraße Stadtbefestigung: Vorburg des Ponttors Dach des Marschiertors Abteitor in Burtscheid Marienburg (Ehrenmal) Lavenstein Pfaffenturm Profanbauten: Granusturm Postwagen Altes Kurhaus Das Große Haus von Aachen (heute Zeitungsmuseum) Couven-Haus am Hühnermarkt (heute Couven-Museum) Couven-Pavillon auf dem Lousberg Couven Pavillon im Burtscheider Kurgarten Frankenburg Burtscheider Rathaus Haus Apfelbaum zahlreiche historische Bürgerhäuser Höfe und Güter: Brander Hof Gut Weyer Gut Brandenberg (Sief) Kleindenkmäler: Hühnerdieb Fischpüddelchen
Hans Königs
Die Leica von Hans Königs
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